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Ziele

Oktober 10, 2016

Kann man ohne Ziele im Leben glücklich sein? Manche Menschen können es vielleicht. Ich gehöre jedenfalls nicht dazu. Für mich schaut mein persönliches Lebensglück folgendermaßen aus: Ich lebe zufrieden und glücklich im Hier und Jetzt, erlebe alle Höhen und Tiefen in meinem Leben ganz bewusst und habe gleichzeitig Ziele, auf die ich mich freue und die mich fordern.

Wie findet man seine Ziele?

Manche Menschen scheinen immer ganz genau zu wissen, wo sie stehen und wo sie hinwollen. Andere haben nie einen Plan und für sie scheint das auch keine Rolle zu spielen. Wiedrum andere finden durch Ausprobieren heraus, wohin ihr Weg sie führen soll oder was ihnen Freude bereitet.

Es gibt kurzfristige und langfristige Ziele und sie sind wahrscheinlich allesamt so unterschiedlich wie wir Menschen selbst. Abnehmen, Meditieren lernen, ein Buch schreiben, einen Blog aufbauen, einen schönen Garten haben, den Traumberuf finden, eine Familie gründen, reich werden, Ordnung schaffen…

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Ich denke ganz wichtig ist, zu schauen, ob euer Ziel auch wirklich euer Ziel ist. Studiert ihr Medizin weil es euer Herzenswunsch ist oder weil eure Famlie das von euch erwartet? Steht ihr auf der Karriereleiter ganz oben, weil es euer persönlicher Traum ist, oder weil ihr nach außen etwas darstellen wollt und dabei vielleicht lieber eine Familie gründen und nur noch Teilzeit arbeiten möchtet?

Wie erreicht man seine Ziele?

Bei längerfristigen Zielen schreibe ich mir einen Plan. Zum Beispiel möchte ich gerne einmal das ganze Haus entrümpeln und aufräumen. Dafür schreibe ich mir jedes Zimmer auf und was ich dort jeweils erledigen will.

Hier ein Beispiel für eines meiner größeren Projekte, ein Buch zu schreiben (die Geschichte hierfür existiert schon grob in meinem Kopf):

  • Passende Literatur besorgen und lesen
  • Einen groben Handlungsentwurf schreiben
  • Figuren entwerfen
  • Schauplatz entwerfen
  • Recherchearbeit
  • schreiben schreiben schreiben
  • Agenten anschreiben und Exposé verschicken

Und dann wirklich einen Schritt nach dem anderen machen. Wenn ich jetzt nur auf das Endziel schaue, dann erscheint es mir so groß, so unmöglich, dass ich Angst bekomme und denke, es niemals schaffen zu können. Doch ein Schritt nach dem anderen ist machbar. Und wenn ich den einen geschafft habe, dann schaffe ich auch den nächsten.

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Was noch wichtig ist, ist der Beweggrund für sein Ziel. Warum möchte ich genau das erreichen?

Ich zum Beispiel brenne für´s Schreiben. Das kommt von ganz tief in mir drinnen und ich spüre, dass das Schreiben zu meiner Lebensaufgabe gehört. Dieser Funke treibt mich an. Endlich. 😉

Vergleicht euch niemals mit anderen! Ihr könnt euch Input holen, Motivation, neue Ideen.

Aber vergleicht euch nicht! Ihr seid einzigartig und euer Weg ist einzigartig. Was für den anderen passt muss nicht für euch stimmig sein. Niemand ist mehr wert, als der andere und kein Beruf ist besser als der andere. Nur wir bewerten etwas und machen die Dinge zu dem, was sie letztendlich zu sein scheinen.

Träumt! Schafft euch eine Vision und stellt euch bildlich vor, wie ihr euer Ziel erreicht habt! Bei mir klappt das immer gut in Verbindung mit Musik oder wenn ich beim Nordic Walken bin. Dann erreicht diese Vision meinen ganzen Körper und es fühlt sich einfach großartig an.

Nur in die Puschen kommen müsst ihr dann auch selbst. Eine Vision und Träumen ist wichtig. Doch vom Träumen allein erreicht man sein Ziel nicht.

Ein Buch schreibt sich nicht von alleine und auch das Chaos zu Hause oder unerwünschte Pfunde verschwinden nicht von selbst.

Holt euch Hilfe und fragt Menschen, die das geschafft haben wovon ihr träumt, um Rat. Das kann Gold wert sein und ungeahnte Türen öffnen. Traut euch!

Zu diesem Thema könnte man ein ganzes Buch schreiben. Für mich sind das jedenfalls die wichtigsten Aspekte und das, was mir persönlich am besten weiterhilft.  Wenn ihr noch Ideen und Anregungen habt, schreibt sie mir gerne in einen Kommentar!

Einen guten Start in die neue Woche

eure Susanne

 

 

 

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