Willkommen im Leben

Veränderungen

September 14, 2015

Hallo ihr Lieben,

in meiner Familie steht der September vor allem für Veränderung.
Meine Tochter kommt in die Schule und mein Sohn in den Kindergarten.
Ende des Monats arbeite ich wieder, einmal in der Woche. 
Mein erster Job nach 7 Jahren als Vollzeitmama und Hausfrau.

Während bei meinen Kindern eindeutig die Vorfreude überwiegt, mischen bei mir noch diverse Ängste und der Selbstzweifel mit.
Kann ich das überhaupt? Was passiert, wenn ich einen schlimmen Fehler
mache?

Zudem kreiere ich gemeinsam mit Franzi (so nenne ich mein liebes Ego) 
einige hochdramatische Szenen in meinem Kopf, wenn sich eine Veränderung ankündigt. Ich gebe euch ein Beispiel:

Im Winter muss ich bei ganz üblem Wetter zur Arbeit fahren, womöglich kommt noch ein ganz schlimmer Schneesturm dazu und ich baue einen ganz schrecklichen Unfall.
oder:
Zu Hause passiert etwas ganz schlimmes mit den Kindern oder meinem Mann und ich bin nicht da…

Franzi ist eine ganz schöne Dramaqueen, was? 😉

Ich wünschte ich hätte mehr von dieser sorglosen Leichtigkeit, wie sie meine Kinder noch haben. Aber das hilft nix. Ich muss da eben immer durch.

Und wisst ihr was?

Die letzten Wochen habe ich mich mit diesen Ängsten auseinandergesetzt und mich ihnen gestellt und mittlerweile blicke auch ich mit Vorfreude und Zuversicht auf die Veränderungen, die mein Leben für mich bereit hält. Mir hilft es, meine Ängste zu benennen und darüber zu schreiben. Auch die vorigen Beispiele maßlos zu übertreiben, bis es überhaupt nicht mehr glaubwürdig ist, kann mir in manchen Situationen helfen.

Dem Leben und dem Universum zu vertrauen, gehört für mich zu den Dingen, die ich wieder lernen darf.

Vielleicht wäre es oft viel bequemer und scheinbar leichter, wenn alles immer beim Alten bliebe, auf Dauer jedoch ganz schön langweilig, oder?

Wie ist das bei euch mit den Veränderungen?

Liebste Grüße,
eure Susanne

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