Minimalismus Nachhaltigkeit Naturkosmetik

Natürliche Hautpflege (Teil 5 Blogserie)

Dezember 5, 2017

Bei meiner Haut halte ich es ähnlich wie in Sachen Haarpflege : Weniger ist mehr.

Früher hab ich mir alles mögliche ins Gesicht geschmiert. Inhaltsstoffe? Mikroplastik? Egal, Hauptsache, es sah gut aus.

Heute kann ich mir das so nicht mehr vorstellen. Denn meine Hautpflege ist sehr natürlich geworden und ich überlege mir gut, was ich an meine Haut lasse.

Meine Basics auf einen Überblick:

Natron, Rosenhydrolat (bitte im Kühlschrank aufbewahren),Kokosöl, Jojobaöl, Creme von Dr. Hauschka (für die kalte Jahreszeit)

So sieht meine Hautpflege aus:

Morgens:

Zum Gesichtwaschen gebe ich ein bisschen Natron und Wasser ins Becken. Danach folgt Rosenhydrolat (in eine blaue Sprühflasche gefüllt) , welches ich als Gesichtstonikum benutze und als Tagespflege Jojobaöl. In der kälteren Jahreszeit, vor allem auch, wenn die Heizung vermehrt läuft, funktioniert Öl für mein Gesicht nicht mehr so gut. Daher verwende ich dann die leichte Rosencreme von Dr. Hauschka (gehört einfach zu meinen Lieblingsmarken in Sachen Naturkosmetik).

Abends:

wenn ich tagsüber Make-up getragen habe, wird erstmal mit Kokosöl abgeschminkt: ein bisschen Öl im Gesicht verteilen und mit Wasser und einem Waschlappen abnehmen, anschließend noch ein bisschen Rosenhydrolat und sonst nichts mehr. Ich habe mal gelesen, dass abends nicht mehr unbedingt Creme ins Gesicht soll und wenn überhaupt dann nur eine fettfreie Nachtpflege. Für mich funktioniert das ganz gut so.

Wenn ich ungeschminkt war, dann wasche ich mich ausschließlich mit Wasser.  😉

Für den Körper:

Normalerweise nehme ich zum Eincremen, was ich gerade da bzw. offen habe. Meistens ist das Kokosöl (am liebsten Dr. Goerg), weil ich das auch zum Ölziehen benutze oder Jojobaöl. Im Herbst und Winter mag ich am liebsten das Rosenöl von Dr. Hauschka. Das vermittelt mir immer ein Gefühl von Liebe und Geborgenheit. 😉 Zum Duschen verwende ich Seife und das auch sehr sparsam. Ich glaube, dass unsere heutige Körperhygiene übertrieben ist und wir unserer Haut mehr schaden als Gutes damit tun.

Warum so?

  • Ich möchte mir selbst etwas Gutes tun und nebenbei die Umwelt ein bisschen schonen.
  • Ich will wissen, was in meiner Kosmetik drin ist.
  • Die Produkte, die ich dir oben aufgezählt habe, kann ich auch für anderes verwenden, da ich vieles in Sachen Kosmetik selber herstelle.
  • Ich brauche nicht viel Platz im Badezimmer.
  • Auf Dauer spart es eine Menge Geld, da diese Sachen sehr ergiebig sind.

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich von Natur aus schöne Haut habe. Die wurde mir wohl von meiner Mama weitervererbt. Seit über 10 Jahren nehme ich keine hormonelle Verhütungsmittel mehr und auch das hat, neben meiner minimalistischen Pflege, zu einer reineren Haut beigetragen.

Schlechte oder unreine Haut kann viele Ursachen haben und mir ist klar, dass diese Pflege nicht für alle geeignet ist. Ich möchte dir einfach gerne noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die sich für mich bewährt haben. Vielleicht ist etwas für dich dabei?

  • Meine Haut muss atmen können. Deshalb verzichte ich auch mal auf Make-up.
  • Weniger ist mehr. In Sachen Pflege und auch was das Make-up betrifft.
  • Ich achte genau darauf, was ich an meine Haut lasse.
  • Täglich an die frische Luft!
  • Eine gesunde Ernährung ist auf jeden Fall wichtig für die Haut.
  • Viel öfter lächeln!
  • regelmäßig für Entspannung und Auszeiten sorgen

Falls du noch die anderen Artikel zur Blogserie lesen möchtest:

Achtsamkeit für die Natur und unsere Erde

Nachhaltigkeit und ein einfaches Leben

Nachhaltigkeit in Sachen Lebensmittel

Nachhaltigkeit unterwegs und im Haushalt

Minimalismus und Konsum

natürliche Haarpflege

 

 

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