Achtsamkeit Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit unterwegs und im Haushalt (Teil 2 Blogserie)

Oktober 3, 2017

Oft denkt man, ein nachhaltiges Leben zu führen, kann ganz schön anstrengend sein. Dabei sind es meiner Meinung nach, ganz einfache Dinge, die große Auswirkungen haben können.

Nach Achtsamkeit für die NaturIntro, Nachhaltigkeit in Sachen Lebensmittel geht es heute um den Haushalt und unterwegs.

Hier haben wir unsere Ideen gesammelt, was man tun kann, wenn man nicht zu Hause ist:

  • Das Auto öfter stehen lassen und das Fahrrad nehmen, zu Fuß gehen oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen.
  • Einen Stoffbeutel immer in der Tasche haben. So spart man sich die Plastiktüte bei Spontankäufen.
  • Statt sich über den Müll zu ärgern, der in der Gegend herum liegt, könnte man ihn auch einfach aufheben und in den nächsten Mülleimer werfen. Zu unserem Neujahrsritual gehört zum Beispiel ein Spaziergang auf unserem Lieblingsweg. Dabei heben wir alle Raketen und Co. von der vorigen Silvesternacht auf und entsorgen sie bei uns daheim in der Mülltonne.
  • Für Raucher gibt es kleine Aschenbecher, die in die Hosentasche passen. Man muss seine Kippen also nicht in der Natur entsorgen!
  • Statt einen Coffee to go zu kaufen, sich lieber die Zeit nehmen, sich in ein Cafe zu setzen und den Kaffee richtig genießen oder einen eigenen Becher mitnehmen, den man wieder verwenden kann.
  • Ich versuche, keine Extreme zu leben. Aber was es bei uns in der Familie gar nicht gibt, sind Besuche bei großen Fastfoodketten. Erstens graut es mir vor dem Essen dort und zweitens finde ich es schrecklich, wieviel Müll dort bei einer einzigen Mahlzeit zusammenkommt.

Und mit was putzt du so?

Das ist eine Frage, die mir häufig gestellt wird. 🙂

Ich putze unsere Fenster ausschließlich mit Wasser. Den Boden ebenso. Hier gebe ich ab und an ein paar Tropfen Lavendelöl oder ähnliches ins Putzwasser. Denn ich bin der Meinung, wenn man regelmäßig sauber macht, dann braucht es keine scharfen, chemischen Reinigungsmittel.

Unsere Toiletten putze ich mit Soda. Hierfür gebe ich einfach einen guten EL Soda ins WC, lasse das Ganze ein wenig einwirken und putze anschließend nach.

Ausfluss und Co. wird folgendermaßen gereinigt: 1El Natron und einen guten Schuss 5%igen, weißen Essig hinterher, kurz einwirken lassen und mit heißem Wasser nachspülen. Das funktioniert auch fürs Klo.

Für die Küche und das Bad (hauptsächlich Armaturen und Waschbecken) benutze ich den Zitronenbalsam von Jemako. Die Inhaltsstoffe sind meiner Ansicht nach ok. Außerdem hält das Zeug wirklich sehr, sehr lange. Du kannst aber auch eine Paste aus Natron und Wasser anrühren. Bei der Menge einfach so verfahren, dass die Mischung eine möglichst feste Konsistenz hat. Dann brauchst du nur einen feuchten Lappen oder Schwamm in die Paste tauchen, Waschbecken und Co. damit reinigen, mit einem nassen Tuch nachwischen und trocken polieren.

Zum Leidwesen meines Mannes, habe ich auch schon vieles selbst gemischt und ausprobiert. Aber nicht alles hat gut funktioniert. Nach häufigem Benutzen eines selbstgemachten Geschirrspülpulvers, musste ich den Reperaturservice anrufen, weil der Schlauch verstopft war. Beim hausgemachten Waschpulver hat sich die Wäsche komisch angefühlt und bei dem biologischen, gekauften Waschmittel, roch die Wäsche irgendwie nach nassem Hund.

Im Haushalt bin ich noch auf der Suche und am herumexperimentieren. 😉

Ausgewogenheit ist wichtig und auch, dass wir uns unbedingt Gedanken machen, was und wie viel wir an Reinigungsmittel benutzen. Denn letztendlich kommt alles zu uns zurück…

Wir beziehen übrigens zu 100% Ökostrom.

Falls du dich näher mit diesem ganzen Thema Nachhaltigkeit und Selbstgemachtes beschäftigen willst, dann kann ich dir die Bücher “Fünf Hausmittel ersetzten eine Drogerie”, “Besser leben ohne Plastik” und die dazugehörigen Blogs  Smarticular und Besser leben ohne Plastik  ans Herz legen. Hier finde ich immer tolle Ideen und Anregungen. Es funktioniert nicht alles für jeden, für mich auch nicht. Aber es macht einfach einen Riesenspaß, sich durchzuprobieren und dort zu stöbern.

Wenn du Anregungen, eigene Ideen und Erfahrungen hast, dann freue mich über einen Kommentar oder eine E-mail 😉 :

kontakt@daskleinegrosseglueck.de

 

 

 

 

 

 

 

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