Minimalismus Nachhaltigkeit

Minimalismus und Nachhaltigkeit im Badezimmer (Teil 6 Blogserie)

Januar 25, 2018

Als wir im letzten Jahr unser Badezimmer frisch gestrichen haben, fanden die Kinder, dass es ohne einem Regal viel schöner aussieht uns wir mehr Platz haben. Zu dieser Zeit hatten wir unseren Kram sowieso schon stark reduziert und konnten ihn deshalb in einer kleinen Kiste im Kleiderschrank unterbringen.

Wenn du meine letzten Artikel über natürliche Haut- und Haarpflege gelesen hast, dann weißt du schon, dass ich nicht viel brauche und die Sachen, die ich habe, für unterschiedliche Bereiche funktionieren. Heute möchte ich dir zeigen, wie man ganz einfach ein wenig mehr Nachhaltigkeit ins Badezimmer bringen kann. 😉

Duschen und Baden

Wir verwenden alle vier Seife zum Duschen und Händewaschen. Außerdem benutzen wir in der Badewanne unsere selbstgemachten Badezusätze  oder einfach Natron.

Öl und Creme

Zur Körperpflege verwende ich am liebsten Öl. Im Sommer gerne Kokosöl, im Winter mag ich das Dr. Hauschka- Rosenöl. Auf Christkindl- oder Handwerkermärkten kaufe ich gerne kleine Bodymelts (ist ein bisschen wie Seife, nur zum eincremen), die ich als Handcreme verwende.

Deo

Ich verwende schon sehr lange kein Deo mehr. Stattdessen verreibe ich einfach ein wenig Natron und Kokosöl in meiner Handfläche und verteile die Mischung einfach unter meinen Achseln. Wenn du lieber ein fertiges Produkt magst, kann ich dir die Deocreme von der  Seifenmanufaktur Uckermark  ans Herz legen.

 

Zum Schminken

verwende ich am liebsten Naturkosmetik und da brauche ich nicht viel. Es gibt aber auch etwas aus der konventionellen Kosmetik, auf das ich nicht verzichten mag und das ist Nagellack. Ich finde lackierte Nägel einfach schön. 😉

Und sonst?

Statt eines Einwegrasierers habe ich vor längere Zeit in ein hochwertiges Epiliergerät investiert, welches auch rasieren kann und die Anschaffung hat sich wirklich gelohnt. Außerdem verwende ich Waschlappen statt Wattepads.

Ich kann dir nicht sagen, welche Produkte für dich gut oder schlecht sind. Das muss du für dich selbst entscheiden. Wichtig aber finde ich, Dinge aufzubrauchen, bevor man sich etwas neues kauft und das man sich gut überlegt, ob man die Sachen tatsächlich auch benutzt. Ich probiere in kosmetischer Hinsicht wirklich selten etwas Neues aus, weil sich da meine gewohnten Produkte einfach bewährt haben und ich nicht das Risiko eingehen will, zuviel wegschmeißen zu müssen, weil es für mich dann doch nicht so gut funktioniert.

Benutze die Dinge, die gut für dich sind, und die mit Liebe und Achtsamkeit und ohne Verschwendung. Lieber weniger, dafür Gutes… 😉

Ich finde es noch spannend, was meine Tochter dazu sagt:

Warum wir Kinder eine viel schönere Haut haben: weil wir uns nicht soviel Zeug ranschmieren. Die Haut schützt sich natürlich aber sie verlernt es, wenn sie immer mit künstlichen Sachen eingecremt wird.

Einen interessanten Beitrag findet ihr bei Sonja. Hier geht es zwar eigentlich um die Bloggerszene aber ich finde den Text irgendwie passend.

Falls du noch die anderen Artikel zur Blogserie lesen möchtest:

Achtsamkeit für die Natur und unsere Erde

Nachhaltigkeit und ein einfaches Leben

Nachhaltigkeit in Sachen Lebensmittel

Nachhaltigkeit unterwegs und im Haushalt

Minimalismus und Konsum

natürliche Haarpflege

natürliche Hautpflege

 

 

 

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6 Comments

  • Reply Fashionqueens Diary Januar 25, 2018 at 5:35 pm

    Ui, vielen lieben Dank fürs Verlinken 🙂 Ich muss ja zugeben, dass ich zwar überwiegend Naturkosmetik verwende, aber selbstgemachtes Deo wäre so gar nicht meins 😀 Kokosöl hingegen verwende auch ich super gern und auch Olivenöl mag ich im Winter sehr gern fürs Gesicht!

    Und die Worte deiner Tochter: Sie hat soooo recht…

    • Reply Susanne Januar 26, 2018 at 8:20 am

      Gern geschehen. 😉 Passt ja gut. 😉 Was das Deo angeht: Ich schwöre einfach auf Natron. Aber für meinen Mann ist es auch nix. 🙂 Olivenöl hab ich für´s Gesicht noch nie ausprobiert, obwohl ich das immer zu Hause habe..Muss ich echt mal testen.
      Ja, ich glaube auch, dass meine Tochter recht hat. Aber meine Haut ist schon ganz schön verwöhnt. Hab mal ausprobiert, gar nichts mehr zu benutzen. Aber meine Schienbeine waren dann wie Reibeisen und das war auch nimmer schön. Dafür gibts natürliche Produkte zum Verwöhnen…

  • Reply Tanja Januar 25, 2018 at 8:12 pm

    Hi Susanne,
    das ist ja aktuell wirklich ein Thema, das viele bei sich im Badezimmer angehen. Wenn man sich einmal anschaut, wie VIEL Plastikmüll allein im Bad entsteht – macht ja auch Sinn.

    Bin vor Kurzem auch auf wiederverwertbare Wattepades (Öko-Baumwolle und zum Waschen) gestoßen – Halleluja, hätte ich das mal vor JAHREN gewusst. Wie viel Müll man da spart! Seife nehme ich auch, für Haare und Körper und finde darüber hinaus auch so Produkte wie Mineralerde super. Die kann man als Ersatz oder Zusatz für Shampoo, Haarmaske, Gesichtsmaske, Gesichtspeeling, Deo, Trockenshampoo nehmen – was damit auch schon mal so EINIGES an Verpackung spart. Mag da z.B. die Reihe von margilé sehr gerne – weil erstens kommt die wenigstens im Glastiegel, zweitens hält die sehr lange und hat drittens auch m.M. nach bessere Qualität als die Klassiker aus der Drogerie 🙂

  • Reply Susanne Januar 26, 2018 at 8:14 am

    Hallo Tanja,
    vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Ich wünschte, Seife für die Haare würde für mich auch funktionieren. Aber da geht leider gar nix. Mineralerde hab ich noch nie ausprobiert. Verwendest du sie dann pur mit Wasser? Klingt auf jeden Fall spannend. Vielleicht magst du mir noch ein paar Tipps und Tricks schreiben dazu schreiben? Bekommt man die Produkte von Margilé auch im Handel? Als Trockenshampoo hab ich bisher notfalls immer Kakaopulver verwendet. 😉 Das riecht auch voll lecker…Liebe Grüße!

  • Reply Tanja Januar 28, 2018 at 7:22 pm

    Kakaopulver? Wow, auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Habe aber auch bräunliche Haare, von daher vielleicht auch kein schlechter Ton 😉

    Genau, ich mische die Erde im Verhältnis 1:1 mit Wasser an, für Haare und Gesicht eigentlich gleich. Wie viel du genau nimmst, kommt etwas auf deine Haarlänge an, bzw. auf die Gesichtspartien, die du z.B. für eine Maske bedecken möchtest. Ich nehme z.B. im Gesicht nur die T-Zone und da ich kinnlange Haare habe reicht auch da weniger Erde (2 EL für Gesicht und Haare eigentlich).

    Ich habe dann noch gemerkt, dass ich für verschiedene Anwendungen verschiedene Erden bevorzuge. Fürs Deo nehme ich gerne die weiße, die ist sehr mild und reizt meine Achselhaut nicht. Für die Haare finde ich die grüne am besten, die gibt schön Glanz und für die Haut – da die bei mir doch sehr ölig ist – ist die rote am besten.

    Als Tipps und Tricks: Ich nehme im Winter gerne noch Jojobaöl zur Erde, ein paar Tropfen reichen eigentlich. Einfach weil die Heizungsluft extrem austrocknet und Haut und Haare da die extra Freuchtigkeit super gebrauchen können. Habe übrigens auch diese Maske bei YouTube damit entdeckt, finde ich auch sehr lecker 😉

    Im Handel habe ich margilé noch nicht entdeckt, du kannst die Erde aber online über die Webseite von Sarenius bestellen.

  • Reply Susanne Januar 29, 2018 at 3:45 pm

    Vielen lieben Dank für deine ausführliche Info. Ich probiere das auf jeden Fall aus. Für meine Haut. Bei meinen Haaren traue ich mich nicht mehr zu experimentieren, da sie durch meine diversen Versuche sehr in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Kann man sich schwer vorstellen, oder? Andere machen sich die Haare durch Chemie kaputt und ich schaffe es mit Naturprodukten. Aber es passt halt nicht alles für jeden gleich gut. Der Tipp in Kombi mit Jojobaöl klingt richtig gut. Ich liebe Jojobaöl und das funktioniert für mich immer! 😉 Danke für das Video!

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