Willkommen im Leben

Meine Tipps gegen Aufschieberitis/Prokrastination

Februar 20, 2017

Hallo ihr Lieben,

es gibt viel zu tun und trotzdem bekomme ich meinen Hintern nicht hoch. Ich schiebe Dinge gerne auf. Leider schiebe ich auch die Verwirklichung meiner Träume gerne auf. Aufschieberitis, bzw. Prokrastination.  Das Internet zum Beispiel, ist für mich sehr verführerisch. Eigentlich will ich nur kurz was recherchieren oder nur kurz gucken 😉 doch schwups, schon sind ein, zwei Stunden um.

Heute verrate ich euch meine Tipps, wie ich dagegen vorgehe und was ich für mich und meine Zeit mache.

Was will ich schaffen?

Ich verschaffe mir einen Überblick über meine Ziele. Dabei arbeite ich gerne mit einem Notizbuch, in das ich einfach alles reinschreibe, was mir in den Sinn kommt. Die einzelnen Schritte schreibe ich dann gerne auf einzelne Listen. Ich liebe es Dinge abzuhaken, die ich geschafft habe. Das gibt mir ein tolles Gefühl.

Warum will ich das schaffen?

Die Motivation, die dahinter steht, ist ganz wichtig für mich. Sie verleiht mir den nötigen An- und Auftrieb, wenn ich vergesse, warum ich mir dieses Ziel gesetzt habe. Bei meinem Buchprojekt zum Beispiel ist mein Beweggrund, dass ich mir selbst etwas beweisen will. Ich will mir beweisen, dass ich es schaffen kann, ein großes Projekt zu bewältigen und das ich die nötige Disziplin und Ausdauer aufbringen kann und natürlich ist es auch seit meiner Kindheit mein Traum, ein Buch zu veröffentlichen. In unser zu Hause will ich gerade mehr Struktur und Ordnung bringen, weil ich dann mehr Zeit für das Wesentliche habe und ich mich so viel wohler fühle.

kleine Schritte haben eine große Wirkung

Von manchen Zielen fühlen wir uns vielleicht regelrecht erschlagen. Sie wirken so groß, so unerreichbar. Wir sind entmutigt und fangen gar nicht erst an. So ging es mir lange mit meinem Buch. Also teile ich meine Projekte in einzelne Schritte auf und freue mich über jeden, den ich geschafft habe und über jedes Häkchen auf meiner To-Do-Liste. 😉

Deadlines setzen

Bis wann will ich mein Ziel erreicht haben? Ich persönlich muss mir ein zeitliches Limit für bestimmte Sachen setzen, weil ich es sonst nicht mache. Immer wieder fallen mir neue Ausreden ein, warum ich dies oder jenes nicht tun kann. Seit diesem Jahr arbeite ich zum ersten Mal mit einem Kalender und plane Dinge konkret. Ganz klar, es klappt nicht immer, alles genau zu Planen. Manchmal kommt einfach das Leben dazwischen. Aber meine Schreiberei hat so ihren festen und verdienten Platz im Leben.

mit einem Timer arbeiten

kennt ihr eure persönlichen Zeiträuber? Bei mir ist es wie gesagt das Internet. Da verbummel ich wirklich viel Zeit. Also habe ich mir angewöhnt, mit einem Timer zu arbeiten. Ich stelle mir den Wecker auf eine Stunde und arbeite wirklich konzentriert an einer Sache (egal ob Buch, Haushalt, Blog oder Texte für die Arbeit). Handy und PC sind während dieser Zeit aus. Anschließend gönne ich mir eine Pause, trink nen Kaffee, lese ein bisschen oder schaue mir ein Video auf YouTube an, lese einen Blog usw. Aber auch für diese Pause stelle ich mir einen Timer. Meistens gönne ich mir eine Pause von 10 bis 15 Minuten. Das genügt. Viel länger wäre auch keine gute Idee bei mir. Denn dann käme ich wohl wieder nicht mehr in die Gänge…;)

Vorbilder

Mir hilft es, Vorbilder zu haben. Das können Freunde sein, berühmte Persönlichkeiten, inspirierende Menschen. Wenn ich einen Durchhänger habe, dann denke ich an meine Vorbilder und was sie alles erreicht haben und auch daran, dass sie an ihrem Ziel gearbeitet haben, statt faul auf der Couch zu liegen, Youtube zu schauenund tafelweise leckere Schokolade in sich hineinzustopfen…

Ziele öffentlich machen

Ich habe über mein Buchprojekt auf meinem Blog geschrieben und auch eine Autorin, die ich sehr schätze, darum gebeten, regelmäßig danach zu fragen. Denn es wäre mir außerordentlich peinlich, wenn ich dann antworten müsste: “Hm, tja, also, irgendwie… hab ich nix gemacht.”

Musik und Bewegung

Beides in Kombination motiviert mich am meisten. Ich liebe Nordic Walking und wenn ich dabei meine Lieblingsmusik höre, dann bin ich voller Energie und kann es mir oft bildlich vorstellen, wie ich alles erreiche und auch, dass es leicht gehen kann.

 

Belohnung, Erfolge feiern

Wenn ich Ziele erreicht habe, auch die kleinen Schritte, dann belohne ich mich. Ich habe festgestellt, dass materielle Belohnungen sind so gut geeignet sind. Denn dann belohne ich mich oft, bevor ich überhaupt angefangen habe. Kennt ihr das? Also gönne ich mir einen freien Vormittag und lese, nehme ein ausgiebiges Bad oder gehe mit einer Freundin zum Frühstücken…Ich feiere meinen persönlichen Erfolg.

Affirmationen

Affirmationen sind so eine Geschichte für sich, können aber auch viel bewirken. “Ich bin eine gefeierte Bestellerautorin.” So eine Affirmation funktioniert für mich nicht. Ich habe gerne Visionen und stelle mir Dinge vor. Aber bei diesem Satz würde ich mir denken: “Echt jetzt? Hab ich sie noch alle und will ich das überhaupt?” Viel mehr Kraft hat  folgender Satz für mich: “Ich schreibe jetzt an meinem Buch und werde das beste aus mir und meiner Geschichte raus holen.”

Perfektionismus loslassen

Wenn man gleich immer alles perfekt machen will, verlässt einen schnell der Mut.

Habt ihr auch Tipps gegen Aufschieberitis? Wenn ja, schreibt sie mir gerne in einem Kommentar.

Einen guten Start in die neue Woche,

eure Susanne

 

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