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Blogparade: Welchen Selfpublisher muss man gelesen haben?

Dezember 7, 2017

Sonja von Fashionqueensdiary und Jugendbuchautorin Evelyne Aschwanden haben sich etwas tolles ausgedacht: eine Blogparade zum Thema Selfpublishing.

Im letzten Jahr um diese Zeit hatte ich überhaupt keinen Plan von unabängigen Autoren. Auf Empfehlung habe ich mir aufgrund meiner ausgeprägten Liebe zu geschriebenen Worten, einen Kindle zugelegt und die Entscheidung bis heute nicht bereut. Das Kindle-Unlimited-Abo lohnt sich für mich denitiv: die Tür zum Bücheruniversum steht mir offen. 😉

Denn ganz ehrlich: Es gibt im Bereich der unabhängigen Autoren wirklich talentierte Menschen, deren Werke einem Buch aus dem Verlag in nichts nachstehen.

Warum entscheiden sich viele Autoren zu dieser Zeit dafür, ihre Bücher selbst herauszubringen?

Nun, hier stelle ich einfach mal meine eigenen Vermutungen an. 😉 Von Kollegen aus der Studienzeit (an der Schule des Schreibens) weiß ich, dass es sich als durchaus sehr schwer gestalten kann, einen Verlag zu finden. Hat man das erst einmal geschafft, kann das einem viel Freude bereiten oder eben auch nicht. Denn je nach Verlag hat man ein wenig Mitspracherecht in Bezug auf das Buch, das Cover, Erscheinungsdatum… oder eben keines. Zudem wird man (als unbekannter Autor) damit auch nicht reich.

Beim Selfpublishing hat man alles selber in der Hand: Wahl des Lektors, Covergestaltung, Marketing…

Vor- und Nachteile von solchen Büchern:

Es gibt sehr gute Bücher, aber auch sehr schlechte. Das ist aber im Buchandel genau so der Fall.

Die Bücher gibt es meistens sehr günstig zu kaufen, zumindest die E-Book-Version. Ich habe das Gefühl, dass für diese Autoren wirklich ihre Leser im Vordergrund stehen, da sie in Sachen Marketing auch alles selber machen müssen und sich sehr viel Mühe geben.

Es gibt ganz viele, neue, wunderbare Autoren zu entdecken.

Man muss meistens nicht so lange auf eine Neuererscheinung seines Lieblingsautors warten.

Für ein Lektorat (stilistische Überarbeitung) muss ein Indie-Autor (unabhängiger Autor) selbst aufkommen. Die Preise liegen normalerweise zwischen 3,00 Euro und 7,50 Euro pro Seite. Also kannst du dir ausrechnen, dass dafür eine ganz schöne Summe zusammenkommt. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit für ein Korrekorrat (Rechtschreibprüfung) , welches extra bezahlt werden muss. An dieser Stelle sparen viele Selfpublisher und hier finde ich schon, dass man den Unterschied deutlich merkt.

Ich habe gelernt, hier ein wenig nachsichtiger zu sein, wobei es mich schon stört, wenn zu viele Rechtschreibfehler enthalten sind und die Geschichte nicht in Gang kommt.

Meine Lieblingsautorin?

Hannah Siebern. Ich mag ihren lockeren, gefühlvollen Schreibstil und ihre Geschichten, die zum Nachdenken anregen.

 

 

 

 

 

 

Sprachlich hat mir “Schmetterlingswinter” von Kea von Garnier sehr gut gefallen. Es ist voller Poesie und ich habe mich wieder gefühlt, wie ein Teenager. 😉

Die Bücher von Rose Snow finde ich sehr spannend:

Du stehst mehr auf Thriller?

Also ich muss dieses Genre mit großer Vorsicht genießen, da ich eine sehr lebhafte Fantasie habe und meistens lange brauche, bis ich solche Geschichten verarbeitet habe. Aber richtig gut finde ich L.C. Frey:

Eine Bitte von mir an dich:

Rezensionen sind gerade für diese Autoren enorm wichtig. Wenn dir ein Buch gefallen hat, vielleicht magst du dir kurz Zeit nehmen, um auf Amazon eine Rezension zu schreiben. Ich werde das selbst auch konsequenter umsetzen.

Wie ist das bei dir? Liest du lieber Verlagsautoren oder kennst du selbst Gute, aus dem Selfpublishing?

 

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1 Comment

  • Reply Welchen Selfpublisher-Autor muss man gelesen haben? (Blogparade) Dezember 8, 2017 at 7:34 am

    […] von daskleinegroßeglück schreibt über Vor- und Nachteile im Selfpublishing-Bereich und zeigt eine schöne Auswahl an […]

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