Willkommen im Leben

Auf und ab

Oktober 12, 2015

Hallo ihr Lieben,

vielleicht ist dieser Vergleich schon ein wenig abgedroschen. Aber für mich hat das Leben tatsächlich etwas von einer Achterbahn.

Mag geht es rauf, dann wieder runter. Und dann sind da noch diese Loopings, von denen man entweder gar nicht genug kriegen kann, oder man froh ist, wenn endlich ein Ende in Sicht ist.

Ich empfand die letzten Woche eher schwer und es ging runter. Irgendwie hat es sich an gefühlt, als würde mir jemand einen dunklen Nebel überstülpen.

Was also tun in so einer Zeit?

Mir hilft da nur eines: Annehmen. Oh Gott, ich hätte niemals gedacht, dass dieses Wort jemals Platz in meinem Leben, geschweige denn in meinem Blog finden würde. Denn mich hat es immer total genervt, wenn ich nur darüber gelesen habe.

Annehmen. Erlauben, dass dieses Dunkle oder Schwere da ist. Und hineinfühlen. Das ist nicht leicht und auch nicht schön. Aber ich habe auch festgestellt, dass alles, was sich unangenehm und heftig an fühlt, dann viel schneller wieder die Biege macht, wenn ich es wahrnehme und zulasse.

Viel mehr Tipps kann ich da nicht geben. Für mich ist es das Einzige, was wirklich hilft. Es tut mir gut, mit jemanden zu reden oder darüber zu schreiben, Musik zu hören und an der frischen Luft zu sein. Doch an der Auseinandersetzung mit mir selbst und meinen Gefühlen führt kein Weg vorbei.

Und jetzt habe ich das Gefühl, vor einem Tor zu stehen. Und ich kann mich entscheiden, weiterzugehen und Neues zu wagen oder in meinem Nebel zu verharren.

Wie gerne würde ich gerne den Veränderungen die Verantwortung übergeben, der Gesellschaft, meiner Familie, meinen Freunden. Doch letztendlich ist nur einer für mein Innenleben verantwortlich: Ich selbst.

Dieses Leben ist meine
Erste Wahl 😉

alles Liebe,
eure Susanne
 

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