Willkommen im Leben

Angst, seine Träume zu leben

Februar 13, 2017

Hallo ihr  Lieben,

ich habe mich letztens gefragt, warum es Dinge gibt, die ich nicht tue, nicht angehe, nicht zu Ende bringe und warum ich in manchen Angelegenheiten unter akkuter Aufschieberitis leide. Klar,  Schweini und ich sind nach wie vor gute Kumpels, aber es ist schon interessant, dass es sich dabei um meine Träume handelt, um Herzenswünsche. Vielleicht geht es dem ein oder anderem von euch genauso?

 

Also bin ich in mich gegangen und habe mir Gedanken gemacht, ob ich das auch wirklich will. Und JA! Ich will das! Ich will das schaffen. Ich will ein Buch schreiben und es veröffentlichen. Und ich habe es satt, dieses Auf und Ab, Ja und Nein, nur darüber zu reden und auf meinem Blog darüber zu schreiben, statt es endlich einfach zu tun.

Tatsächlich habe ich angefangen, an meinem Herzensprojekt zu arbeiten. Ich traue mich kaum das zu sagen, denn ich stehe noch ganz am Anfang. Aber jedesmal, wenn ich mich hinsetze und schreibe, dann fliegen meine Finger regelrecht über die Tasten, schnell füllt sich die erste Seite, ich bekomme Gänsehaut und fühle mich unendlich glücklich. Ich bin eins mit mir, mit meiner Geschichte, den Figuren, mit meinen Gefühlen und Gedanken.

Warum hat es so lange gedauert? Warum fällt es mir zum Teil immer noch schwer, mit hinzusetzen und etwas für meinen Traum zu tun?

Ich verrate es euch: ANGST. Oder besser gesagt ÄNGSTE.

Zum einen gibt es da die Angst zu versagen.

Was passiert, wenn ich mein Buch zu Ende schreibe und es niemand veröffentlichen will? Was ist, wenn ich hier auf meinem Blog darüber berichte und es nicht schaffe? Bin ich dann ein Versager? Was, wenn ich es zu Ende schreibe, es veröffentlicht wird und keiner es gut findet oder es sich schlecht verkauft?

Angst vor ZUVIEL

Ich stehe ganz unten und mein Projekt wirkt wie ein riesengroßer Berg auf mich. Ein Berg, den ich kaum überwinden kann. Er ist einfach zu groß. Wie soll ich das schaffen? Soviel gibt es zu tun, so viele leere Seiten zu füllen. Außerdem ist da neben meinem Traum noch mein Alltag, den ich “bewältigen” muss. Und ich frage mich:Kann ich das? Habe ich die Mut, die Kraft, die Diziplin?

Angst vor Erfolg

Was ist, wenn ich es tatsächlich schaffe? Bin ich dann arrogant? Was verändert sich für mich und meine Familie? Habe ich Erfolg tatsächlich verdient?

Dazu habe ich ein wundervolles Zitat im Netz gefunden:

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind, Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: „Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, begnadet, phantastisch sein darf?“ Wer bist du denn, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht. Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du schrumpfst, damit andere um dich herum, sich nicht verunsichert fühlen. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist. Sie ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen. Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen,geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben, wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien. (Marianne Williamson)

Es ist doch verrückt, oder?

Kann ich es schaffen?

Ich kann. Alles ist möglich. Ab sofort habe ich den Willen, die Entschlossenheit und das Beste: ich habe wunderbare Menschen an meiner Seite, die mich unterstützen und mir in den Hintern treten und ich habe euch. Dafür bin ich wirklich dankbar.

Habt einen guten Start in die neue Woche.

Nächste Woche am Montag verrate ich euch meine persönlichen Tipps gegen Aufschieberitis. Kommenden Mittwoch gibt es eine Buchrezension und Ende der Woche natürlich den Zitat-Freitag. Ich freu mich auf euch.

 

Eure Susanne

 

 

 

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